Dusche einbauen & richtig anschließen

Bauarbeiten im Bad gehen fast immer mit einer neuen Dusche einher. Das Dusche einbauen bedeutet in der Regel einen Aufwand an Material und Zeit, den man nicht unterschätzen sollte. Besonders, wenn man durch das Duschkabine einbauen eine möglichst alters- oder behindertengerechte Wohnung sein Eigen nennen will. Der Aufwand beim Einbau richtet sich dabei nach gewähltem Duschtyp und den gestalterischen Ansprüchen.

Dusche einbauen - vor dem Einbau sorgfältig alte Bauteile entfernen

Beim Dusche einbauen ist einiges an handwerklichem Geschick nötig, besonders, wenn vorher eine Dusche oder Badewanne weichen muss. Wenn man Fliesen bei der Badeinrichtung an Ort und Stelle belassen möchte, ist ein feinfühliger Abbruch notwendig. Im Bodenbereich muss man wahrscheinlich eine Fliesenreihe entnehmen, wenn eine bodengleiche Dusche installiert werden soll - denn hier werden besondere Ansprüche an die Abdichtung gestellt.

Dusche einbauenFußrahmen mit Duschwanne | Bild: Franz Kaldewei GmbH & Co. KG

 

Vor dem Dusche einbauen können alte Silikondichtungen entfernt werden. Ist eine Fliesenverkleidung vorhanden, muss man sie ebenfalls von der alten Duschwanne entfernen. Bei Badewannen, die den Platz für eine Dusche belegen, kann man identisch vorgehen. Beim Einbauen der Duschkabine muss der blanke Estrich erreichbar sein, also müssen zunächst alle vorhandenen Altlasten entfernt werden.

Beim Duschkabine einbauen gleich auf Barrierefreiheit achten

Ein modernes Bad beinhaltet neben modischen Accessoires oder dekorativer Wandgestaltung vor allem praktische Aspekte. Der Einbau einer neuen Dusche wird deswegen häufig mit einer möglichst barrierefreien Duschinstallation kombiniert. Bodengleiche Duschen sind ideal. Auch die richtige Größte der Dusche ist wichtig: moderne Bäder sehen große Türeinstiege vor und die Duschen versprechen viel Platz.

Bei der ebenerdigen Dusche fallen durch den bodengleichen Aufbau einige weitere Schritte bei der Abdichtung an. Bei einer herkömmlichen Dusche mit normaler Duschwanne folgt dem Entfernen der Altlasten das Anschließen der Ablaufgarnitur. Wenn das Abflussrohr und der Überlauf angeschlossen sind, wird die Duschwanne an ihrem neuen Platz ausgerichtet. Wenn alles per Wasserwaage überprüft wurde, fixiert man die Standfüße - danach wird die Umkleidung für die Duschwanne hergerichtet.

Anschließend können schon die Profile für die Duschwände montiert und eingehängt werden. Den Abschluss beim Dusche einbauen bildet das Verfugen und Abdichten, damit die Duschkabine wasserdicht bleibt.

Dusche einbauen: selbst vornehmen oder einen Fachmann beauftragen?

Die Duschkabine einbauen hängt, was den Schwierigkeitsgrad angeht, stark vom gewählten Duschtyp ab. Während der Einbau einer Eck Dusche durch viele vorgefertigte Elemente recht einfach sein kann, ist eine bodengleiche Dusche schon deutlich komplexer - dies sollten nur erfahrene Handwerkern durchgeführen. Eine Schneckendusche stellt mit der zu fliesenden Rundung einen zusätzlichen Anspruch an den Einbau und die handwerklichen Fertigkeiten.

Fachbetriebe für Badezimmer geben Angebote für das Duschkabine einbauen ab. Mit mehreren Kostenvoranschlägen kann man bequem den besten Anbieter auswählen. Wichtig ist, dass auch das Entsorgen von anfallendem Schutt mit einbezogen wird.

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Autor: Sabrina Sailer