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    Duschen ist immer besser als Baden – oder doch nicht?

    Wasser sparen wird immer wichtiger und moderner. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Wassersparprodukten wie etwa spezielle Wasserhahn-Durchflussbegrenzer oder Toilettenspülungen, die mit Regenwasser betrieben werden. Die Deutschen verbrauchen rund 123 Liter Wasser pro Tag, eine beachtliche Zahl. Nur fünf Liter werden davon für Essen und Trinken verbraucht, der Großteil wird für Toilettenspülung (34 Liter) und Körperpflege, Duschen und Baden (44 Liter) benötigt.
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    Sparduschköpfe helfen Wasser sparen und erneuern das Duscherlebnis

    Eine gute Gelegenheit sich einmal mit dem größten Brocken, dem Duschen und Baden, zu beschäftigen und gegeneinander zu vergleichen. Eine Dusche mit herkömmlichem Duschkopf, ohne Sparduschkopf, verbraucht ca. 15 Liter pro Minute. Dieser Wert kann jedoch regional schwanken je nach Wasserdruck. Eine normale Badewanne dagegen verbraucht laut Wikipedia ca. 140 Liter pro Befüllung. Dies entspricht dem Wert einer Normbadewanne 1, eine Normbadewanne 2 hat laut DIN 4708 Teil 2 eine Füllung von 160 Litern. Also kann von ca. 150 Litern pro Bad ausgegangen werden. Das allzeit und überall bekannte Gebot "Duschen ist viel sparsamer als baden" gilt daher nur, wenn die Länge des Duschens demensprechend kurz ist. Bei einem herkömmlichen Duschkopf dürften das also nicht mehr als zehn Minuten "Volllast" sein. Nicht unbedingt eine Zeit, die von jedem eingehalten wird.

    Sparduschkopf© Copyright WOLF-Umwelttechnologie GmbH

     

    So viel Wasser lässt sich mit einem Sparduschkopf sparen

    Duschköpfe haben den Vorteil, dass sie in der Lage sind sehr effizient Wasser einzusparen. Bei einer Badewanne ist dies nicht möglich, denn hier wird immer gleich viel Wasser benötigt bis sie voll ist. Die Dauer des Volllaufens ist dabei für den Verbrauch egal, da das Wasser in der Wanne bleibt und somit gespeichert wird. Anders ist dies bei einer Dusche. Dort ist das Wasser quasi verloren, wenn es auf den Boden gelangt, da es von dort direkt abfließt und nicht mehr (außer vielleicht für die Füße) genutzt werden kann.

    Hier ist der Wasserfluss entscheidend, also wie viel Wasser pro Minute aus dem Duschkopf herauskommt. Da bei 15 Liter pro Minute oft vielmehr Wasser vorhanden ist als tatsächlich gebraucht wird, ist die Anschaffung eines Sparduschkopfes oft eine vom Aufwand kleine, aber sehr effiziente Möglichkeit viel Wasser zu sparen. Auf ein Jahr gerechnet bieten solche Sparduschköpfe ein riesiges Einsparpotenzial, weil sie bis zu 60 % der Duschwasserkosten beseitigen und dabei oftmals vergleichsweise wenig kosten. Was ein Umstieg auf einen Sparduschkopf bewirken kann, zeigt die folgende Tabelle:

      Herkömmlicher Duschkopf Sparduschkopf
    Verbrauch pro Minute 15 Liter 8 Liter
    Verbrauch bei 6 Minuten Duschzeit 90 Liter 48 Liter
    Wasserkosten (1,65€ / m3) ca. 15 Cent ca. 8 Cent
    Abwasserkosten ca. 21 Cent ca. 11 Cent
    Energie für Erwärmung (0,035 kWh / Liter) 3,15 kWh 1,68 kWh
    Stromkosten / Dusche (25,89 Cent / kWh) 81,55 Cent 43,5 Cent
    Gesamtkosten pro Duschvorgang 117,55 Cent 62,5 Cent
    Wasserverbrauch pro Jahr 23.464 Liter 12.514 Liter
    Kosten pro Jahr (bei 5 Duschen / Woche) 306,47€ 162,95€
    Kosten für 4-Personen Haushalt pro Jahr 1.225,88€ 651,79€

    Gerechnet wurde mit durchschnittlichen Werten bzw. Kosten für Privathaushalte im Jahr 2012

    Wie man schnell erkennen kann, schont ein Sparduschkopf auf ein Jahr gesehen mächtig den Geldbeutel. Wenn fünf Mal die Woche ca. sechs Minuten geduscht und das Wasser mit Strom erhitzt wird, lassen sich für eine Person mehr als 10.000 Liter und über 140 € sparen. Bei einem Mehr-Personen-Haushalt erhöhen sich diese Zahlen demensprechend.

    Das Konzept hinter Sparduschköpfen

    Doch wie schafft es ein Duschkopf statt 15 nur acht Liter zu verbrauchen? Leidet dort dann das Duschgefühl weil zu wenig Wasser beim Duschenden ankommt? Die meisten Modelle verwenden zum Wassersparen die Technik des erhöhten Drucks. In den Sparduschköpfen wird teilweise durch das Hinzufügen von Luft, teilweise durch den Einsatz einer Zentrifuge im Inneren des Sparduschkopfes das Wasser am direkten Austritt gehindert und somit künstlich länger im Sparduschkopf behalten. Dadurch entsteht ein Rückstau, der dazu führt, dass das Wasser langsamer durch den Schlauch und den Duschkopf läuft. Somit wird die Durchflussgeschwindigkeit und das Fließvolumen des Wassers gesenkt. Was dazu führt, dass pro Minute wesentlich weniger Wasser austritt.

    Durch den zusätzlichen Druck entsteht dabei oft sogar ein angenehmeres Gefühl, da der Wasserstrahl wesentlich stärker ist und auf diese Weise gefühlt sogar mehr Wasser aus dem Duschkopf herauskommt. Die Dichte der Wasserstrahlen ist bei diesem Verfahren zwar geringer, jedoch wird dies oft nicht wahrgenommen und ist für ein Wohlfühlgefühl – anders als der Wasserdruck – nicht von entscheidender Bedeutung.

    Prickelndes Duscherlebnis mit Wassertröpfchen aus Luft

    Eine besondere Technik hat z.B. der Bubble Rain Duschkopf. Hier wird eine besondere Wirbeltechnik verwendet, die das Wasser wie bei einer Zentrifuge innerhalb des Duschkopfes kreisen lässt. Während dieses Vorgangs wird dem Wasser dadurch naheliegende Luft hinzugefügt und wenn es zur Tröpfchenbildung kommt vermischt sich das Wasser mit der Luft. Dadurch entstehen statt klassischen Wassertropfen eher eine Art Wasserbläschen, die im Inneren quasi hohl sind. Statt Tropfen, die zu 100% aus Wasser bestehen, sind es in diesem Fall Tropfen, die im Kern aus Luft sind und von einer Wasserhülle umgeben sind. Dadurch wird bei jedem Tropfen etwas Wasser eingespart, was einen Spitzenwert an Wasserbrauch ermöglicht, da nur wenige sechs Liter pro Minute verbraucht werden. Durch die besonderen Wassertropfen entsteht zudem ein prickelndes Duschgefühl, da diese Zusammensetzung für die Haut besonders angenehm und zart wirkt. Durch diese geschickte Technik wird Wassereffizienz mit Wohlfühlatmosphäre verbunden.

    Durch den erhöhten Druck sind Sparduschköpfe zusätzlich oft wesentlich resistenter gegen Kalk und Schmutz, da sie weniger Möglichkeit haben sich abzulagern beziehungsweise die Chance groß ist, dass sie durch den höheren Druck beim nächsten Duschvorgang wieder abgetragen werden. Wer also auf einen Wassersparduschkopf umsteigt, spart bares Geld, schont die Umwelt durch reduzierten Wasserverbrauch und kann gleichzeitig noch sein Duscherlebnis verbessern. Gerade in Ausblick auf einen kommenden Sommer lohnt sich somit eine Umrüstung, da sich die Kosten vor allem bei Vielduschern bereits nach wenigen Monaten wieder amortisiert haben.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Modernes-Bad.com