Wassererwärmer für Bad und Wellness

Um die Anforderungen an einen Warmwasserbereiter zu erfüllen - also primär die Erzeugung von Warmwasser in der erforderlichen Menge ohne größere Verzögerungen, die Regulierung der Temperatur und die kostengünstige Bereitstellung des Warmwassers - gibt es verschiedene Möglichkeiten der Einteilung der Wassererwärmer. So lässt sich für jeden individuellen Bedarf der passende Warmwasserbereiter finden.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Modernes-Bad.com
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Warmwasserbereiter: Wassererwärmer-Systeme für Badezimmer 

Der Warmwasserbereiter kann nach zwei grundsätzlichen Prinzipien arbeiten: Als Warmwasserspeicher oder als Durchlauferhitzer. Kompromisslösungen bestehen in einem Durchlaufspeicher, der die Vorteile der Speicher- und Durchlaufsysteme vereint.

Als Warmwasserspeicher konzipierte Warmwasserbereiter finden sich meist als zentrale Warmwasserversorgungssysteme im Keller in größeren Ausmaßen. Durchlauferhitzer sind dagegen auch mit geringerem Fassungsvermögen im Einsatz, meist dezentral direkt unter dem Waschbecken oder neben der Dusche im Badezimmer.

Dezentrale Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzern | Quelle: www.clage.de

 

Anzahl der Entnahmestellen entscheidet über Wassererwärmer

Bei einer Überlegung für einen spezifischen Warmwasserbereiter spielen vor allem die Anzahl der Entnahmestellen eine Rolle. Bei einer dezentralen Warmwasserversorgung kann der Wassererwärmer direkt im Badezimmer platziert werden. So werden lange Leitungswege und damit Wärmeverluste vermieden. Trotzdem sind je nach Wassererwärmer auch mehrere Entnahmestellen, beispielsweise Bad und Küche, möglich. Eine zentrale Warmwasserversorgung findet ihren Ausgangspunkt im Keller, wo sich die primäre Heizung befindet. Längere Leitungen vom Wassererwärmer zur Verbrauchsstelle werden hier für einen größeren Komfort in Kauf genommen.

Zentrale Warmwasserversorgung

 

Außerdem muss kein Warmwasserbereiter in einem Wohnraum installiert werden - was besonders bei größeren Anlagen das Ambiente beeinträchtigen kann. Kleinere Anlagen mit 5 oder 10 Litern Fassungsvermögen bedienen meist ein Waschbecken, je nach Verbrauch lassen sich auch sparsame Duschgänge damit einplanen.

Energieträger des Warmwasserbereiter berücksichtigen

Der Warmwasserbereiter kann mittels Öl, Gas, Strom, Holz, mit Sonnenenergie oder Umweltwärme betrieben werden. Auch die Art vom Wärmeaustauscher lässt eine Unterscheidung des Warmwasserbereiter zu. Direkte, also unmittelbare Erwärmung steht der indirekten, also mittelbaren Erwärmung für warmes Wasser im Bad entgegen.

Ob der Wassererwärmer dezentral oder zentral, als Speicher oder Durchlauferhitzer und mit Strom oder anderen Energiequellen befeuert werden soll, klärt sich am besten über ein Gespräch mit Fachfirmen für Badezimmer, die mit ihrer Erfahrung im Bad den passenden Wassererwärmer identifizieren. 

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