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Zentrale Warmwasserversorgung im Bad

Im Gegensatz zur dezentralen Warmwasserversorgung stellt die zentrale Warmwasserversorgung für alle Abnehmer innerhalb einer Wohnung das gleiche Warmwasser zentral zur Verfügung. Dadurch entstehen längere Leitungswege und auch Wärmeverluste, durch den Anschluss an die Zentralheizung ist allerdings eine kontinuierliche Entnahme von größeren Warmwassermengen möglich. Eine zentrale Warmwasserversorgung wird in den meisten privaten Haushalten bevorzugt.
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Zentrale Warmwasserversorgung im Badezimmer: Speicherprinzip

Zentrale WarmwasserversorgungZentrale Warmwasserversorgung mit Warmwasserspeicher | © Martin Winzer - Fotolia.comFür die Badtechnik eminent wichtig ist die Warmwasserversorgung. Das Warmwasser für das Badezimmer kann sowohl zentral als auch dezentral bereit gestellt werden, für die meisten Haushalte kommt dabei nur die zentrale Warmwasserversorgung in Frage.

Hier wird, meistens an einem zentralen Ort wie dem Keller oder dem Dachboden, der normale Heizkessel mit Warm wasseraufbereitung aufgestellt. Die zentrale Warmwasserversorgung nach dem Speicherprinzip ist dabei die Möglichkeit, einen Warmwasserspeicher mit aufgewärmtem Wasser zu füllen. Nach Bedarf wird das warme Wasser dann an der jeweiligen Entnahmestelle im Badezimmer für ein entspannendes Bad oder eine Dusche, abgerufen.

Diese Form der zentralen Warmwasserversorgung ist ein geschlossenes System, wie es auch bei der dezentralen Warmwasserversorgung für das Badezimmer möglich ist. Vorteilhaft ist beim Speicherprinzip, dass Belastungsspitzen durch den Speicher aufgefangen werden, große Wassermengen auch in kurzer Zeit bereit gestellt werden und die Warmwassertemperatur regelbar ist. Nachteile ergeben sich durch die auftretende Korrosion im Kessel, die höheren Kosten im Vergleich mit Durchlauferhitzern und der größere Platzbedarf.

Zentrale Warmwasserversorgung im Bad nach dem Durchflussprinzip

Die zentrale Warmwasserversorgung nach dem Durchflussprinzip bedeutet, dass hier das Kaltwasser in einem Speicher aufbewahrt wird. Warmwasser wird erst bei Bedarf in Badezimmer oder Bad in einem Durchlauferhitzer erwärmt. Ältere Systeme haben den Durchlauferhitzer im Kessel integriert, neuere Systeme ordnen dem Durchlauferhitzer eine Stelle außerhalb des Kessels zu. Durch die bedarfsgerechte Aufwärmung des Wassers ist diese Form der zentralen Warmwasserversorgung nicht geeignet für Stoßbetrieb, die größere Mengen von Warmwasser erfordern - wie z.B. in Hallenbädern oder Sportstätten.

Für private Haushalte ist das Durchflussprinzip aber durchaus interessant, weil das Warmwasser nicht abgestanden ist sondern frisch produziert wird für die Entnahme im Bad. Außerdem gehören die hohen Wärmedurchgangszahlen und der geringere Platzbedarf zu den Vorteilen der zentralen Warmwasserversorgung mit Durchflussprinzip. Nachteile ergeben sich aus dem Schwanken der Warmwassertemperaturen in Abhängigkeit von der Heizleistung und die Beschränkungen im Einsatz durch die ad hoc Warmwasseraufbereitung.

Ob dezentrale oder zentrale Warmwasserversorgung in Ihrem Bad wirtschaftlicher ist, sollte immer eine fachkundige Beratung durch Badezimmer Fachbetriebe klären. 

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Modernes-Bad.com